Archiv der Kategorie: Kurzmitteilungen

Kurzmitteilungen als Schlüssel zum Leser
In dieser Kategorie lege ich alle Texte ab, die ein kurzes Statement, eine Empfehlung oder eine Schnell-Information darstellen sollen – Kurzmitteilungen eben. In der Regel werden dazu auf kurz oder lang noch ergänzende Vollbeiträge folgen. Je nach Thema und Resonanz.
Kurze Nachrichten – mehr als nur Blabla
Wenn ich mir viele Wordpress-Seiten ansehe, fällt mir schnell auf, dass die Variante „Kurzmitteilungen“ entweder höchst selten oder einfach nur für plumpe Werbemitteilungen oder unkommentierte Foto-Postings verwendet wird. Das finde ich sehr schade, denn gerade eine kurze Nachricht, die kann so richtig „reingehen“. Die üblichen Verdächtigen mit ihren 300 – 400 SEO-Worten sind dagegen fast schon Hülsen zur Kernaussage. Kurz und bündig. Das darf sein. Das soll sein. Und mehr als die 140 Zeichen bei Twitter oder 160 Zeichen bei einer unformatierten SMS bringt’s ja trotzdem ein.

Почему русский? Weshalb ich Russisch lerne?

Es scheint ein Vorhaben zu sein, das viele Menschen immer wieder negativ auffassen. In den kommenden Tagen werde ich euch gerne erzählen, weshalb ich mit dem autodidaktischen Erlernen der russischen Sprache begonnen und was ich in der relativen kurzen Zeit über Russen gelernt habe.

Mein Plan ist es, auch ein paar Russen zu Wort zu bitten. Denn Deutsch lernen sie überaus gerne – und das auch ohne die landläufigen Vorurteile zu erfüllen, dass sie dass nur tun, um nach Deutschland auszuwandern.

Bis die Tage. До скорого.

Sebastian Klaus

Doktor, Ingenieur, Betriebswirt – wozu? 

In Deutschland ist man so stolz auf seine akademischen Grade und Titel, wie sonst kaum irgendwo. Da werden Doktoren, Betriebswirte, Ingenieure und Diplom-Wasweißich präsentiert und notiert, dass es nur kracht. Klar, ein Dr. Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. MBA Müller sieht natürlich viel wichtiger und gebildeter aus, als Richard Müller aus Wanne-Eickel. Aber steckt auch etwas dahinter?

Oft ganz viel heiße Luft

Mit Sicherheit haben diese Leute lange studiert und ganz gewiss haben sie von ihrem Thema viel Ahnung. Da werden ja auch Dissertationen verfasst oder eine Masterthesis zu megacoolen Themen. Zum Beispiel darüber, ob man Friedhöfe in Berlin einstampfen und Wohngebiete daraus machen soll. Für solche Überlegungen braucht es einiges Denkvermögen – zumindest aber Kreativität. Ein Normalo käme jedenfalls niemals auf die Idee, sich über so etwas Gedanken zu machen.

Bei allem Respekt für solcherlei Titel und Grade und zusätzliche h.c.-Grade sei dennoch folgende Frage gestattet: Was zum Teufel sorgt dafür, liebe Highestprofessionals, dass Sie mit dem ersten Dr. oder Dipl.-Ing. jegliche Fähigkeiten zum Bewältigen alltagsüblicher Situationen verlieren. Auf der Vermisstenliste stehen zum Beispiel:

  • Apps herunterladen
  • lesen, was man unterschreiben soll, bevor den Stift zückt
  • auf normale Art und Weise kommunizieren (Höflichkeitsformen, Respekt, … )
  • Akzeptieren, dass Vereinbarungen und Verträge für beide Seiten gültig sind …
  • usw. usf.

Ja, natürlich! Es gibt auch hier genetische Ausnahmeerscheinungen, die sich hervorragend in eine Welt einbringen, die von Sozialverhalten lebt und sich vom Miteinander nährt. Augenscheinlich muss es sich dabei allerdings leider um bedauernswerte Einzelfälle handeln.

Buchtipp: Russischer Winter mit Vladimir Sorokin

Russischer Winter mit Vladimir Sorokin

Eine wahnwitzige und erheiternde Irrfahrt mit Gefühl und Pathos.

Vladimir Sorokin - Der Schneesturm bei Amazon.de kaufen
Vladimir Sorokin – Der Schneesturm bei Amazon

Aktuell lese ich Der Schneesturm (von Vladimir Sorokin). Warum ich das erzähle? Heute war es draußen um die dreißig Grad warm, sonnig, trocken. Das Gemüt ist mir beinahe vor Freude aus dem Hemdkragen gehüpft. Und in Sorokins Schneesturm? Da geht es anders zu – so anders, dass es gleich doppelt lesenswert wird.

Ob ganz individuelle Tragödien, drohende Gefahren für die ganze Menschheit oder einfach nur Sex – Sorokin verpackt erneut alle Auswüchse menschlichen Tuns so herrlich erfrischend und direkt, dass einen die plötzlichen Sprünge zwischen poetisch anmutender russischer Erzählkunst und vulgärem Aufbegehren fast zu erschlagen vermögen. Der Spießrutenlauf der Hauptcharaktere geht nahtlos in einen Spießrutenlauf der eigenen Wahrnehmung und dem Empfinden zum Geschehen über.

Im Schneesturm verloren?

Ich werde an dieser Stelle nicht spoilern. Das tut man nicht. Dieser Roman des russischen Autors Vladimir Sorokin spielt in der Zukunft – allerdings nur wenige Jahrzehnte nach dem heutigen Tag. Der Autor führt den Leser (wie auch in seinem Buch Tag des Opritschniks) in ein Russland, das geprägt ist von Gegensätzen, von Einsamkeit und staatlichem Einfluss – aber auch von absolut absurden, aber höchst interessanten Vorstellungen zu Möglichkeiten künftiger Zeiten. Intensive Beschreibungen zu Mutter Natur, einiges an russischem Pathos und die Ungeniertheit, mit der Sorokin die Gefühle und Gedanken seiner Protagonisten vorstellt, vermittelt und dem Leser teils laut schreiend einprügelt, tun ihr übriges. Eine ganz klare Leseempfehlung, fernab der gängigen Mainstreamlektüren. Lesen lohnt sich auf jeden Fall!

Auch lesenswert:

Der Tag des Opritschniks

Der Tag des Opritschniks von Vladimir Sorokin bei Amazon
Der Tag des Opritschniks von Vladimir Sorokin bei Amazon

Sorokins Urteil über sein Russland ist eindeutig: „Russlands Gegenwart ist nur noch mit den Mitteln der Satire zu beschreiben.“

Genau daraus macht der russische Schriftsteller in diesem Roman keinerlei Hehl. Im Gegenteil. Einfach lesenswert!

Mit Evernote jede Idee im Griff

Gedanken, Ideen & Einfälle im Griff, dank Evernote

Mehr Produktivität: Evernote im Alltag
Das Evernote-Logo

Meine Gedanken strukturiere ich am liebsten mit der Produktivitäts-App Evernote. Das gilt nicht nur für Notizen und Recherchen für Blogbeiträge und Texte für fremde Websites. Viele Dinge des Alltags manage ich über den amerikanischen Notizendienst – und zahle sogar gerne Geld für Evernote-Premium. Von den Funktionen und der Zuverlässigkeit des OneNote-Konkurrenten bin ich absolut begeistert und absolut überzeugt. Durch die Integration anderer Dienste, Apps und Programme, lassen einem die Amerikaner kaum Anwendungsbereiche, die nicht über ihr Angebot nahezu perfekt bewältigt werden können.

Kostenlos ja – aber: Geiz ist nicht geil!

Unzählige Apps im Google Playstore für Android, im Apple Appstore oder anderswo versprechen Möglichkeiten und Lösungen zu allen erdenklichen Problemen des Alltag. „Produktivität steigern“, „Fehler vermeiden“ oder „den Überblick bewahren“ – das sind nur einige Keywords, mit denen die Anbieter versuchen die Gunst der Nutzer zu gewinnen. Tatsächlich offenbaren viele kostenlose Apps erhebliche Schwächen, teils diletantischen Ausmaßes. Natürlich ist auch Evernote nicht perfekt – jedoch wird hier, nach meinem Empfinden, aktiv gearbeitet. Neue Funktionen werden regelmäßig integriert, bestehende verbessert. Vor allem Dinge wie das Notizen per E-Mail senden oder die Möglichkeit, Briefe mit dem Handy scannen zu können, heben den grünen Elefanten weit über das Niveau einer halbseidenen Notizenapp. Dazu aber später mehr.

Und nein, niemand bezahlt mich dafür, diesen Artikel zu schreiben.

Viele Grüße

Sebastian Klaus

Schreibwerkstatt online

Wie bereits aufgefallen ist, wurden heute keine Blogbeiträge veröffentlicht. Das tut mir leid.

Tatsächlich ist einiges in Arbeit, heute muss ich jedoch meiner Schreibwerkstatt Vorrang einräumen. Ich habe meine Website SKCommDE heute relauncht. Es wurden viele Änderungen und strukturelle Erleicherterungen implementiert. Ich hoffe, dass das Ergebnis überzeugt. Parallel standen auch noch weitere Arbeiten für medizinische Fußpflege in Hohenstein auf dem Programm. Auch dort wird es in den kommenden Wochen noch viel Neues zu texten geben.

Die ausgelassenen Blogbeiträge werden selbstverständlich noch nachgeholt. Wahrscheinlich im Laufe der Woche, spätestens zum nächsten geplanten Samstags-Rollout.

Vielen Dank für das Verständnis.

Sebastian Klaus

Buchtipps und Links zu Amazon

Buchtipps und Links zu Amazon

 

Amazon

Liebe Besucher,

auf der rechten Seite habe ich einen Hinweis zu den Buchtipps angepinnt, bezüglich Amazon. Beachtet bitte, dass die Links zu den Büchern und anderen Medien unter Linktipps & Bücher gelegentlich zu Amazon.de führen. Für Käufe über diese Links erhalte ich eine kleine Provision seitens Amazon.de. Beachtet bitte außerdem, dort gelten ausschließlich die AGB und Datenschutzbestimmungen von Amazon. Für Inhalte und Verweise der Amazon-Webseiten bin ich nicht verantwortlich.

Gleiches gilt für den Inhalt der Rezensionen, die auf Amazon-Produktseiten zum jeweiligen Artikel dargestellt werden.

Ist Amazon böse?

Kein schlechtes Gewissen wegen Amazon

Um eines vorweg zu nehmen: Nein, es ist mir nicht egal, ob und inwiefern der lokale, stationäre Buchhandel unter der Übermacht Amazons zu leiden hat. Gleichzeitig ist es meiner Meinung nach jedoch so, dass Nicht Amazon das Problem ist, sondern mehr die Tatsache, dass sich der stationäre Buchhandel zu lange auf seinem Status ausgeruht und die Digitalisierung komplett verschwitzt hat. Das ist kein Problem, das Amazon oder die Onlinecommunity geschaffen hat.

Ähnliches schreibe ich sogar den Arbeitsbedingungen bei Amazon zu. Solange Arbeitsagenturen Zeitarbeitsfirmen anstatt richtige Arbeitsplätze vermitteln, geben ebendiese Amazon recht.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Sebastian Klaus

Buchhandel: Killer des Fortschritts

Buchhandel: Killer des Fortschritts

Als Mann zwischen den Stühlen kenne ich beide Seiten der Medaille – die Verlage und den Buchhandel. Gern und energisch wird auf Verlage geschimpft, sie würden die Digitalisierung vollends „verpennen“. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Ein weiterer erfolgreicher Artikel, den ich auf Pagewizz veröffentlicht habe. Hier geht’s zum Artikel: Buchhandel: Killer des Fortschritts – Mittendrin in Aboservice & Digitalisierung

Der strauchelnde Riese von Düsseldorf: Vodafone Deutschland – gestern und heute

Vodafone Deutschland – einer der führenden Mobilfunkanbieter des Landes. Die Entstehung des Deutschlandgeschäfts und aktuelle Geschäftszahlen habe ich bei Pagewizz veröffentlicht.

 

Aktueller Spitzenreiter bei meinen täglichen Pagewizz-Klicks. Hier geht’s zum Beitrag: Der strauchelnde Riese von Düsseldorf: Vodafone Deutschland – gestern und heute