Sebastian Klaus Blog

Wer ist das hier? Ist das normal?

Profil entfernt

Bis vor einiger Zeit befanden sich hier noch – ganz normal – einfach Links zu Profilen bei Xing und bei LinkedIn. Der eine oder andere Blogbesucher beschwerte sich früh darüber, dass ich diese Unterseite hier nicht dazu nutzte, etwas über mich selbst zu erzählen. So soll es nun sein. Dem lieben Frieden Willen. Wer 

Alles ist normal

Sebastian Klaus
Sebastian Klaus (2016)

Ich kann viele Dinge. Reden, Schreiben, Texten, Lesen. Ich bringe mir immer wieder gerne neue Dinge bei, eigne mir Fertigkeiten an oder verbringe Zeit mit Zeug, das man sonst einem Klugscheißer zugestehen würde. Ich bin kein allzu großer Freund von Banalitäten, von Sinn- und Geistlosem. Mit Geistlichen habe ich es übrigens überhaupt nicht – aber Geistergeschichten mag ich.

Ich gehe zur Arbeit, mache dort, was man von mir erwartet – und meistens etwas mehr. In der Regel tue ich das sogar wesentlich schneller, als es so einige Kollegen und Kolleginnen tun. Das wiederum verleitet andere dazu, zu denken, ich würde gar nichts arbeiten – denn ich habe gelegentlich „nichts zu tun“, weil ich ständig mit meinem Kram fertig bin. Das ist wohl eine völlig normale Reaktion. Da muss ich drüberstehen, ich weiß. Ich kann ja von mir behaupten, ich hätte alles getan und auch noch Baustellen bearbeitet, die eigentlich gar nicht in meinen Aufgabenbereich fallen. Weil ich ein netter Kerl bin. Normal eben.

Nach getaner Arbeit verlasse ich das Büro. Das gehört ja auch dazu. Ich fahre heim. Völlig normal. Die Familie wartet schon, denn für diese ist es normal, dass ich heimkomme. Alles normal und alles gut. Auf dem Weg dorthin höre ich Musik (Metal, Darkwave, Mittelalterrock oder Industrial) im Auto oder ich lausche Hörbüchern; mit Vorliebe total bekloppten Romanen, die egal wann, nur nicht in der Gegenwart spielen. Vladimir Sorokin ist da tatsächlich einer meiner Favoriten (vielen Dank Audible!).

rogers-centre-828923Nachdem ich mich durch den Berufsverkehr zwischen Rheingau und Untertaunus gequetscht habe, daheim angekommen und mittels Abendessen gesättigt bin, spiele oder diskutiere ich (je nach dem) mit den Kindern. Sind die Kinderchen dann im Bett und schlafen, widme ich mich immer wieder gerne meinen verschiedenen Onlineprojekten, vergnüge mich beim Texteschreiben oder gehe anderen Gelüsten nach. Filme gucken, Lesen, am PC spielen und ins Stadion gehe ich gerne.

Was machst’e sonst so?

Wie? Sonst so? Was denn noch? Wann denn noch? „Ach, ja … am Wochenende, meinst’e?“ Ich habe Kinder. Wenn du Kinder hast, hast du auch am Wochenende etwas zu tun, wenn nichts zu tun ist. Ein Kreislauf eben. Grundsätzlich normal. Für mich – und andere Väter.

Okay, da ist doch noch was. Ich bin Schönwettersportler, nutze also gerne alle regenfreien Tage mit über 17°C zum Trainieren (Bodyweight-Training, Hanteltraining und Kettlebells).

Jetzt reicht’s!

Okay, jetzt reicht es aber. Genug Content für voyeuristische Blogleser/innen, die es gern hätten, dass man hier innerhalb einer einzelnen Unterseite einen vollumfänglichen seelisch-gesellschaftlich-psychischen Striptease hinlegt und alle Gedanken, Emotionen, Hoffnungen und Ängste auf einen Haufen schmeißt und „Danke für die Aufmerksamkeit“ ruft. Oder geht bloggen so? Ist das normal? Wie auch immer, das reicht nun trotzdem an Inhalt.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Sebastian Klaus

Einfach nur bloggen.

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