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Blausteinkriege 3 – Tage Beruns gezählt?

Die Blausteinkriege gehen in die dritte Runde – jetzt vorbestellen!

Die Fantasytrilogie des Autorenduos T. S. Orgel geht im Oktober in die dritte Runde. Mit „Der verborgene Turm“ wird Teil 3 der Blausteinkriege erscheinen und die Reihe komplettieren, nachdem sie mit „Das Erbe von Berun“ 2015 erfolgreich startete und 2016 vom „Sturm aus dem Süden“ vorerst auf die Spitze getrieben wurde.

Ich bin sehr gespannt auf Teil 3 der Blausteinkriege – vorbestellen lohnt sich! Am besten noch heute erledigen.

Blausteinkriege 3 - Der verbogene Turm
Die Kolnorer rücken aus, das Kaiserreich Berun zu erobern. Sind die Tage Beruns gezählt? Das Finale der Trilogie! Der dritte Teil erscheint am 9. Oktober 2017 bei Random House (Heyne)

„Der verborgene Turm“: bei Amazon vorbestellen und am 9. Oktober 2017 lesen!

Blausteinreihe

Du kennst die ersten beide Teile noch gar nicht? Dann wird es aber Zeit. Unten habe ich dir die Links zur jeweiligen Amazonseite eingestellt.

Die Blausteinkriege 1 Die Blausteinkriege 2
Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden
Das Erbe von Berun Sturm aus dem Süden

T. S . Orgel – Facettenreiches Repertoire

Das Autorenduo T. S. Orgel (Tom und Stephan Orgel) sind nicht nur als reines Fantasyteam erfolgreich. Steampunk und andere Genres haben sie ebenfalls bereits erfolgreich bedient. Am besten sollten die beiden gut im Auge behalten werden.

Geheimtipp: Das Audible-Hörbuch zu „Steamtown“ hat es mir angetan und ist eine gute Audiolektüre für nervige Autofahrten mit Stau und anderen Hindernissen.

Was es alles von ihnen gibt, fasst uns Amazon vollständig zusammen. Hier der entsprechende Link zur Autorenseite bei Amazon: T. S. Orgel auf Amazon finden.

Kontakt mit T. S. Orgel aufnehmen

Ich werde hier natürlich keinen Dauerstream über Neuerungen zu allen Veröffentlichungen von T. S. Orgel auf mich nehmen. Das können die beiden bestimmt selbst sehr gut. Daher mal zwei Kontaktkanäle, die funktionieren sollten:

T. S. Orgel bei Twitter: @ts_orgel und bei Facebook (TS-Orgel). Die Website der beiden Autorenwebsite ist unter www.ts-orgel.de erreichbar.

So, das war es fürs Erste mit dieser Kurzmitteilung.

Viel Spaß und einen schönen Tag.

Sebastian

PS: Was ich sonst noch über Bücher notiert habe, ist immer hier zu finden: Kategorie „Bücher“

Montagsfrage: Fiktion oder Non-Fiktion?

Buchfresserchens Montagsfrage zum Leseverhalten

Montagsfrage bei Buchfresserchen
Montagsfrage bei Buchfresserchen

Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

 

Um diese Frage zu beantworten zu können, muss ich vorab die Medien an sich unterscheiden, mit denen ich Bücher konsumiere.

Buch aus Papier lesen

Lese ich ein Buch als physisches Werk aus Papier, Pappe, mit Tinten- oder Laserdruck, Farben und etwas Staub am Rand, dann ist’s auf jeden Fall etwas Fiktionales. Zurzeit habe ich mich da zum Beispiel sehr auf Vladimir Sorokin eingeschossen. Eine permanent herrliche Gratwanderung zwischen Realität, Fiktion und dem totalen Kollaps der Realität. So etwas ist’s, das ich lese, wenn ich mich mit dem Ziel niederlasse, etwas zu lesen. Es sind tatsächlich immer wieder Bücher aus dem slawischen Raum, die mich fesseln, lachen und auch grübeln lassen. Das ist übrigens mitunter einer der Gründe, weshalb ich vor einiger Zeit begonnen habe, mir selbst die russische Sprache beizubringen. Я хочу говорить по-русски!

E-Book lesen

Anders sieht es aus, wenn ich „spontan“ zum Lesestoff greife. Dann darf es in der Regel eine digitale Publikation sein – ein Kindle-E-Book oder Audible-Hörbuch zumeist. Und weil ich Romane in Displays nicht ausstehen kann, bleibe ich dann auch eher im Non-Fiktion und beschäftige mich mit interessanten Dingen rund um das Universum, zur deutschen Sprache oder irgendetwas Politisches – wobei da mit Sicherheit die Grenze zwischen Fiktion und Non-Fiktion sehr schwammig sein dürfte.

Die ungeschminkte Wahrheit

Zuguterletzt steht noch die Antwort auf die Frage aus: das Verhältnis ist im Endeffekt bei 30 % Non-Fiktion zu 70 % Fiktion; weil’s mich an einem Roman doch länger fesselt und ich mir mehr Zeit zugestehe, das Gelesene wirken zu lassen.

Dem non-fiktionalen Text widme ich da nach Möglichkeit auf objektivere Art meine Zeit. Da ich nicht viel von den Tagebüchern fremder Menschen, Biografien und Autobiografien halte, beschränkt sich diese Gattung eher Inhalte, die hervorragend dazu geeignet sind, sich „immer mal wieder“ damit zu beschäftigen.

Die Lesermeinung zum Lesen

Wie verhält sich das Ganze bei euch? Teilt mir doch gerne über die Kommentarfunktion eure Gedanken dazu mit oder schreibt mir eine E-Mail an blogkommentar@sebastianklaus.eu.

Texter sind fähiger als Buchautoren – in gewisser Weise

Ob Texter oder Autor, bei den einen ist das Schreiben ein Hobby, bei den anderen ist das Schreiben ein Beruf, andere hingegen sehen als Berufung und manchmal kommt man vom einen zum anderen. Auf irgendeinem dieser Wege entstehen unzählige wundervolle Bücher, die man am liebsten alle gleichzeitig lesen möchte. Viel Schund ist freilich auch dabei. Je nachdem, was dem Buchautor so im Kopf herumging.

Es braucht nicht viel des Überlegens, bis mir eine Vielzahl an Büchern einfällt, die mich inspirierten, mich motivierten oder in ihrer Schwere und bedrückenden Art und Weise höchst destruktiv sein konnten. Es waren immer ganz speziell Gedanken ganz spezieller Menschen. Goethes „Leiden des jungen Werther“ ist da nur ein Beispiel. „Also sprach Zarathustra“ aus Schillers Feder ist ein anderes. Und doch, so genial die Gedankengänge und teils abstrusen Gedankensprünge dargelegt, verpackt und publiziert wurden, genauso eng ist wiederum auch deren Horizont. Es sind allesamt isolierte Werke zu isolierten Themen. Geschrieben wurden sie von Menschen, die sich (innerlich) isolierten oder gerne isolierter wären. Einbahnstraßen in gewisser Weise. Auch wenn mich für diesen Gedanken nun ganze Horden von Germanisten, Sprachromantikern und Lehrern sowie Studenten hassen mögen – es ist meine Ansicht.

Ein gutes Buch beschäftigt sich mit sich selbst

Diese ganzen hervorragenden Bücher mit Millionen von Lesern sind in ihrer Besonderheit zurecht unantastbar. Selbst Sinnloses lässt sich im Nachhinein so lange interpretieren, bis es einen weltverändernden Gesamtsinn offenbart.

Ein Texter muss flexibel sein anstatt isoliert

Weit hinter den Buchautoren werden Texter eingruppiert. Irgendwie sind es Autoren, aber keine richtigen.

„Texter schreiben keine Bücher, sondern irgendwelch zusammenhangslosen Texte für fremde Menschen.“

In vieler Leute Augen schreiben Texter einfach blindlings drauf los. Werbetexte verfassen, Produktbeschreibungen verfassen, Pressemitteilungen schreiben oder Blogbeiträge für Auftraggeber zusammentragen. Natürlich – das ist der Job eines Texters. Es spielt keine Rolle, ob es ein hauptberuflicher Copywriter ist oder ein Texter im Nebenjob. Sie alle setzen sich immer wieder aufs Neue mit vielfältigen Themen auseinander, versetzen sich in ihre Auftraggeber hinein und gleichzeitig in deren Zielgruppe (Kunden, Investoren, Leser, Abonnenten, …).

Ich meine, hier kommt wesentlich mehr zusammen, als einfach eine gute Schreibe, Zeit und Muße zu haben. Zu allem Überfluss müssen Texte in unseren digitalisierten Zeiten nicht mehr nur beim Leser wirken. Vor allem Suchmaschinen wollen artgerecht bedient, mit Keywords und anderen Strukturen für deren Suchparameter gefüttert werden.

Empathie und technisches Know-How

So genial Goethes Faust auch gewesen sein mag, ich bezweifle, dass es dem alten Goethe in irgendeiner Weise darum ging, seine Leser wirklich abzuholen. Es waren Spiele mit den eigenen Gedankenwelten, Experimente mit den eigenen Sprachschätzen und mit den Bildern, die beim Schreiben im Kopf umherschwirren. Genauso isoliert ist hier J. R. R. Tolkien. Freilich, „Der Herr der Ringe“ ist in seiner Handlung ein Leckerbissen, doch auch hier stellte der Autor seine persönliche Präferenz, eine Geschichte zu erzählen, weit über die Art und Weise, wie seine Leser diese lesen würden. Es waren seine Bücher und seine Gedanken. Entweder liest man sie – oder man lässt es.

Empathie - Ein zentraler Skill der TexterDer Texter für Online-Content, SEO-Texte, Marketingtexte und Pressemitteilungen hat da ganz andere Vorgaben und Ziele. Tatsächlich haben die wenigsten den Luxus, sich durchweg aussuchen zu können, über was und für wen sie schreiben. Umso wichtiger ist es hier für den Texter, sich genau vorstellen zu können, was der Auftraggeber aussagen möchte, um anzusprechen, was die Kunden des Auftraggebers hören beziehungsweise lesen möchten. Der Texter verfasst seine Werke dann am besten konform mit den Vorgaben für die größten Suchmaschinenanbieter wie Google und Bing oder bisweilen Yahoo. Um das zu tun, recherchiert er noch in Themen in fast epischer Breite, um alle diese Voraussetzungen zu erfüllen. Suchmaschinenoptimierung, Suchtrends und Unique-Content sind da nur einige alltägliche Begriffe.

Sind alle Eckdaten beisammen, so auch die benötigten Keywords und die erforderliche Keyworddichte, die anzusprechende Zielgruppe und alle Projektdaten selbst, beginnt die eigentlich Odyssee des Texters. Gedanklich muss er alle Szenarien jedes einzelnen Satzes durchspielen. Es ist klar, das technikaffine Jugendliche anders angesprochen werden, als tierverliebte Mittdreißiger, oder Rentner, die ihr thematisches Heil im Schrebergarten suchen. Da schustert und kreiert der Texter Formulierungen, die in Struktur und Inhalt genau die Zielpersonen treffen. Einzelne Begriffe können da den Ausschlag von der richtigen zur komplett falschen Zielgruppe geben. Empathie ist also eine zentrale Eigenschaft, die ein hervorragender Texter mitbringen muss – nachdem er die technischen Basics verinnerlicht hat.

Hellseherische Fähigkeiten können dem Texter von Vorteil sein

Hin und wieder kommt es vor, dass man den Auftrag bekommt, über ein in ein oder zwei Jahren erscheinendes Produkt zu schreiben. Produktbeschreibung, Texte für den bald zu launchenden Onlineshop, Pressemitteilungen und Texte für Broschüren werden angefordert. In einigen Fällen sind die Produkte so neu und innovativ, dass keinerlei Vorkenntnisse dazu bestehen und auch keine Vergleichswerte. Vor allem fehlen sowohl dem Texter als auch häufig den Auftraggebern Erfahrungswerte zur tatsächlichen Zielgruppe. Hier beginnt der Texter in einem Brainstorming mit den Versuchen festzustellen, wer tatsächlich angesprochen werden soll.

Autoren schreiben Bücher und Texter schreiben Texte

„Schuster, bleib bei deinen Leisten“, hätte meine Großmutter nun gesagt. Der Buchautor tut, was er tut, der Texter das Seinige. Jeder hat seine Nische. Und gute Bücher lese ich trotzdem gern. Denn eines weiß auch ich nach vielen Auftragstexten, Suchmaschinenoptimierungen und Produktbeschreibungen sowie Ghostwriteraufträgen für diverse Blogs ganz genau: Meine Gedanken über 600 Seiten in eine zusammenhängende Handlung zu stecken, das würde ich niemals schaffen.

Kurzum: ob Buchautor oder Copywriter: frohes Schreiben!