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Ist das Wetter wirklich kaputt? 

In meinem ersten Beitrag für die Bloggergemeinschaft des Mitmachblogs dreht sich alles kurz und knapp um die Irrungen und Wirrungen in unserer Ansicht zum Wetter und uns selbst.

Hier geht es zum Text.

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Selbermacher oder Alleskäufer – Eine Frage der Persönlichkeit?

DIY (Do-It-Yourself) – MACHEN ODER KAUFEN?

Heutzutage haben wir es ja sehr einfach, wenn es darum geht, unser alltägliches Umfeld zu verschönern oder uns mit Praktischem zu versorgen. PC oder Tablet an, kurz bei Bing oder Google vorbei schauen und schon finden wir in käuflich erwerbbarer Form, was uns noch fehlt. Mit der Zeit kommt da einiges zusammen. Aber muss man alles kaufen? Was kann man selber machen?

Dieser Artikel passt nicht wirklich in mein Genre? Das ist okay. Ich habe die Frage durch Zufall auf wohnkultur.de gesehen. Ich konnte nicht anders, als mir genau darüber Gedanken zu machen.

Bequemlichkeit verdirbt die Kreativität

Einfach ist es, wie schon erwähnt. Ein Regal müsste her – oder eine neue, hübsche Lampe. Vielleicht müsste auch der Garten mit einem neuen Blumenbeet ausgestattet werden? Suchmaschinen, Amazon oder die Websites von Ikea, Hornbach und Möbel Höffner schaffen da rasch Abhilfe. Für irgendwo zwischen fünfzig und zweihundert Euro finden wir meist das, was wir brauchen, bestellen es und bauen es rasch auf. Thema erledigt. „Steht! Sieht gut aus!“

Leider, leider, kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass einige andere auch diesen Weg gehen. Und wenn man Bekannte und Freunde besuchen geht, dann stellt man flugs fest: Irgendwie haben alle das gleiche Regal. Meistens ein Billy – weiß oder schwarz. Oder irgendwas aus dem Dänischen Bettenlager. Und das ging mir schon vor einigen Monaten bereits tierisch auf den Keks. Ich habe doch Ideen! Ich habe Lust, mir etwas zu schaffen, das keiner hat. Ich möchte bestimmen, wie es bei mir aussieht. Ikea soll das nicht tun!

DIY: Ohne Werkzeug geht gar nichts.
DIY: Ohne Werkzeug geht gar nichts.

Früher, mit dreizehn, vierzehn Jahren, da war ich immer eifrig dabei, mir irgendwelche Möchtegern-Möbel zu bauen. Opas Werkstatt war ja bestens ausgestattet. Ein paar alte Holzlatten, der Rest einer Sperrholzplatte, Nägel, Schrauben, Leim – das hatte gereicht, damit ich mir ein supercooles Spielzeugregal für den heimischen Hof zimmern konnte. Und heute? Da stehe ich da, zwischen den Billys und habe keine Ahnung, wie ich das damals gemacht habe. Eigentlich habe ich ja nicht einmal das Werkzeug dafür – wozu auch? Ich habe ja jetzt Geld – und kaufe einfach ein. Doofe Sache! Also?

Basis schaffen, für die Heimwerker-Werkstatt

An diesem Punkt angekommen, überlegte ich mir, was ich, sollte ich die Muße verspüren, etwas selbst zu bauen, bräuchte. Ein Plan musste her, für das notwendige DIY-Inventar.

Was braucht man für DYI?

Bevor man Pläne schmiedet, der Kreativität freien Lauf lässt und sich in Bauprojekte stürzt, bedarf es einiger Gerätschaften, Instrumente und Utensilien. Folgender kamen auf die To-Do-Liste essentieller Dinge:

  • Akkuschrauber
  • Schraubendreher und Schraubenschlüssel
  • diverse Zangen
  • Stichsäge
  • Handsäge (Fuchsschwanz)
  • Wasserwaage
  • Gliedermaßstab (ihr kennt das als Zollstock)

Dann noch das Verbrauchsmaterial:

  • Schrauben
  • Nägel
  • Holzleim
  • Klebeband
  • Schleifpapier

Nachdem diese erste Liste stand, ging ich also daran, Besorgungen zu tätigen. Ich überlegte mir zuerst: „Was darf das kosten?“ Klar ist, es muss für den ungeübten Heimwerker kein Profi-Equipment sein. Den Mist aus der 5-Euro-Abteilung sollte man aber auch meist liegen lassen, denn wir wissen ja: „Wer billig kauft, der kauft meist zweimal.“

Was Elektrogeräte angeht, bin ich etwas „engstirnig“. Werkzeugmaschinen von Bosch habe ich schon immer vertraut.

Daher schaffte ich mir die kleine Bosch PSR 10.8 LI an. Die gibt’s bei Amazon für rund 89,00 Euro. Im Angebot bei Baumärkten habe ich sie auch schon für 69,00 Euro gesehen.

Die Stichsäge sollte meines erachtens auch aus der Bosch Home Series sein. Ich entschied mich somit für die Bosch PST 700-E (ab rund 53,00 Euro).

Schraubendreher und Zangen erwarb ich von der Firma Mannesmann im netten Werkzeugkoffer aus Aluminium. Hierfür waren rund 35,00 Euro fällig.

Handsägen, Wasserwaage und Gliedermaßstab erwarb ich dann für insgesamt noch einmal 35,00 Euro.

Gesamtkosten für Werkzeuge und auch Verbrauchsmaterial: keine 250,00 Euro!

Das Anschaffen der benötigten Gerätschaften ist also nicht teurer als das Kaufen eines normalen, ganz einfachen Möbelstücks, dass unsere Großeltern unter Garantie ohnehin allein und ansehnlich selbst gemacht hätten.

Einmalig hinzu kommen dann freilich noch die Kosten das benötigte Material, sofern man keine ausgemusterten Möbel oder Materialien verwertet. Auch das kostet nicht die Welt.

Somit steht außer Frage, ob selber machen oder kaufen. Sowohl hinsichtlich persönlicher Entfaltung als auch hinsichtlich der Kosten und sogar umweltbewusstem Verhalten, erweist sich das Selbermachen als gerechtfertigte Alternative. Insofern bin ich immer dafür, Dinge selbst zu tun, anstatt sie zu kaufen.

Was baut man am besten DIY?

DIY-Möbel
Möbel selber bauen ist kein Problem – wenn man sich traut.

Wie bereits weiter oben erwähnt, hat diese ganze (eigentlich von mir so geliebte) Digitalisierung dazu beigetragen, dass ich in Sachen „physischer Kreativität“ gänzlich eingerostet – wenn nicht gar verblödet bin. Zum Glück fand ich ein paar nette Bücher mit Tipps und grundsätzlichen Ideen – auch Zeitschriften wie „Selbst ist der Mann“ zeigen immer wieder teils banal anmutende Ideen, die wirklich Spaß machen können.

Mir persönlich gefallen da sogar Bücher am besten, die sich mit der Verwertung alter Möbelstücke beschäftigen. Auch gibt es Bücher, die zeigen auf, wie man Holzreste verwerten kann, in Form neuer Möbel oder Dekoartikel. Eine tolle Sache!

Für diesen Sommer habe ich selbst einige Projekte vorgenommen, die ich anhand verschiedener Selberbauanleitungen aus dem Internet zurechgelegt habe. Zum Beispiel möchte ich noch:

  • einen Sandkasten bauen, für die Kinder
  • ein Hochbeet aus Europaletten bauen, für die Freundin
  • ein Regal mit Werkbank für den Keller bauen, für mich selbst

Sobald ich diese Projekte abgeschlossen habe, werde ich euch hier zeigen, wie die Ergebnisse aussehen.

Das war’s an dieser Stelle erst einmal von mir.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Sebastian Klaus