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KMU: 5 Schritte, damit das Netz für Sie arbeitet

Auf geht’s! Erfolg durch Struktur

Um das Internet für sich arbeiten zu lassen, benötigen Sie nichts, was Ihr Budget erschüttern wird. Meines Erachtens zahlen sich folgende Instrumente hervorragend aus:

1. Firma eintragen bei Google Maps (Google MyBusiness-Profil)

Öffnungszeiten, Karteneintrag, ein paar Bilder und Ihre Kontaktdaten sorgen schnell dafür, dass Menschen in Ihrem direkten, lokalen Umfeld schnell merken, dass Sie da sind – und vor allem wann.

2. Facebook-Seite für die Firma anlegen

Hier geht es nicht um eine Social-Media-Kampagne, wie man Sie Ihnen gerne für mehrere Hundert Euro anbieten wird. Zeigen Sie, dass Sie da sind, und nutzen Sie das Firmenprofil bei Facebook voll aus. Pflegen Sie Öffnungszeiten, erwähnen Sie hin und wieder, dass Sie etwas Neues anzubieten haben, oder was Erheiterndes im Alltag der Firma passiert ist.

Vor allem: Laden Sie Ihre Facebook-Kontakte zu Ihrer Seite ein! Erzählen Sie draußen auf der Straße, dass Sie jetzt auch eine Facebook-Seite haben. Eine gute Idee, falls Ihre stationäre Kasse dies unterstützt: Drucken Sie die Facebook-Adresse gut sichtbar auf Ihre Kassenbons.

3. Firma kostenlos in Branchenportale eintragen

4. Eigene Homepage erstellen

Ein Homepagebaukasten bringt Sie schnell und umkompliziert zur eigenen Website.

Tipp: One.com bietet hier sehr günstige Pakete inklusive Webspace und Domains an – inklusive E-Mail-Adressen und einfach zu verstehendem Homepagebaukasten. Den Tarif „Starter“ mit aktuell 25 GB Speicherplatz und eigener Top-Level-Domain (also beispielsweise „maxmuster.de“ oder „firma-bau-profi.com“) preist One.com aktuell übrigens im ersten Jahr kostenlos an.

5. Inhalte schaffen

Hiermit sind in diesem Falle keine zeitintensiven Blogpostings oder teuren Contentstrategien gemeint. Es genügt fürs Erste, auf der Homepage Texte zum eigenen Geschäft zu veröffentlichen. So wird die eigene Internetseite für Suchmaschinen interessant. Ein wirkungsvoller Text hat zwischen 300 und 400 Wörter.

Sie schreiben nicht gerne oder wissen nicht, wie Sie die das, was Sie anbieten, in einen ansprechenden und für Suchmaschinen optimierten Text bringen sollen? Engagieren Sie einen Texter. Sie erhalten so einzigartige und spezialisierte Texte. Das kostet nicht die Welt und bringt viel.

Gehen Sie mit dem Internet richtig um

Haben Sie den Schritt gewagt, sich endlich digital anzusiedeln, dann gibt es ein paar Punkte für Sie zu beachten.

  1. Die Kommunikation im Internet verläuft häufig wesentlich direkter und schneller
  2. Man wird Sie hin und wieder mit unbequemen Themen konfrontieren
  3. Sie werden Höhen und Tiefen erleben
  4. Sie müssen alle Änderungen (Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Adresse, …) in allen Portalen und Profilen pflegen
  5. Sie werden viele Anrufe und Mailings von Agenturen erhalten, die alles für Sie machen möchten.

Internetnutzer sind heutzutage meist mobil unterwegs. Sie surfen und chatten, schauen Videos oder spielen einfach. Das ist gut und richtig. So sind Sie immer mit dabei, in der Hosentasche des potenziellen Kunden. Dieser positive Fakt kann allerdings manchmal auch unbequem werden, denn Ihre Profile sind den Launen der Nutzer ausgeliefert. Da kann schon einmal ein Kommentar in Ihrer Facebook-Timeline auftauchen, der ungerechtfertigt ist oder einfach linguistisch unter die Gürtellinie geht. Lassen Sie sich nicht davon entmutigen oder gar einspannen. Häufig spiegeln solche Beiträge nur einen kleinen Moment im Gemütszustand der Person wieder, die das geschrieben hat (zum Beispiel aus Frust über die Bahnverspätung, durch die der Nutzer jetzt Zeit hatte, im Handy zu stöbern). Das kommt vor. Vieles können Sie mit Humor nehmen – das meiste ist sachlich klärbar.

Sie müssen und sollen außerdem nicht zu „offiziell“ sein. Sein Sie ruhig die Person, die Sie sind – und sorgen Sie nebenbei immer dafür, dass alles aktuell und vollständig ist. Das bleibt den Leuten am längsten im Gedächtnis und bringt Ihnen neue Kunden.

Fazit: Den Blick in alle Richtungen richten

Das Internet erobern Sie am besten mit Autenthizität. In der Hinsichtlich ist das Grand der Internetnutzer tatsächlich sehr einfach gestrickt. Das, was Sie publizieren (seien es nun Texte, Bilder oder Videos – und dazu gehört auch die Werbung), das muss nicht spektakulär sein. Es muss es schlicht und ergreifend ohne Zusatzrecherchen nachvollziehbar sein. Egal also, was Sie im Internet vorhaben – bleiben Sie sich selbst treu.

Sie können im Internet zwei Arten von Erfolg haben

  1. kurzfristiger Erfolg

    Ein kurzfristigster Erfolg ist oft gut spürbar und gibt ein gutes Gefühl. So schnell, wie Internetnutzer allerdings auf alle Arten von Neuigkeiten reagieren (gleich, ob positiv oder negativ), genau so schnell verdrängen sie die Inhalte wieder. Sie haben also einen kleinen Boom erlebt. Dieser kurzfristige Interneterfolg ebbt wieder ab, das ist sicher. Fast genauso sicher: Er wird so schnell abebben, wie er über Sie hereingebrochen ist.

  2. Erfolg.

    Merken Sie sich vor allem eines: Wenn Sie online erfolgreich sein wollen, dann brauchen Sie vor allem Geduld. Das klingt seltsam, wo das Internet doch dazu da ist, alles schnell und „mal eben“ erledigen zu können?

Schaffen Sie sich eine Struktur, die Ihnen hilft, im bunten, hektischen Treiben des WWW nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ob große Konzerne oder Kleinunternehmer – in allen Bereichen haben sich ganze Firmen schon auf der Suche nach dem Interneterfolg verloren – weil die Struktur, also ein Plan, fehlte.

Auf gutes Gelingen!

Sie haben Fragen zum Thema? Benutzen Sie gerne die Kommentarfunktion oder schreiben Sie mir über das Kontaktformular. Ich werde mich sofort um eine kurzfristige aber aussagekräftige Antwort bemühen.

Sebastian Klaus

KMU: Was bringt das Internet für Firmen vor Ort?

Angst vor dem Internet unbegründet

Das Internet ist ein Tummelplatz für allerlei technik- und internetaffine Menschen, Unternehmen und Ideen auf dem ganzen Globus. Die einen schwören auf die Möglichkeiten des Internets, andere glauben nach wie vor, dass der Stellenwert des Internets in vielen Fällen schlichtweg übertrieben dargestellt wird. Doch was nützt das Internet kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) vor Ort? Und brauchen KMU soziale Netzwerke? Wenn ja, welche?

In Zeiten von Amazon, Ebay und Elektronikketten neigen wir dazu, zu vergessen, dass es direkt in der Nachbarschaft viele kleine und mittelständische Unternehmen gibt, die wir besuchen könnten. Gleichzeitig wird es dem Einzelnen hier und dort auch nicht leicht gemacht, sich beim lokalen Anbieter einzufinden, anstatt bei Amazon zu bestellen. Es ist ein Wechselspiel aus Bequemlichkeit, Unwissenheit und Preiskampf, das für Probleme beim lokalen Handel sorgt. Den Global Playern hier pauschal die Schuld zu geben ist einfach – aber grundlegend falsch. Nicht Amazon ist schuld daran, dass wir dort kaufen – das sind wir selbst.

Internet als Chance wahrnehmen

Bei, ausschließlich lokal agierenden Geschäften nachgefragt, wird schnell klar, dass das Internet häufig eher als Bedrohung denn als Chance wahrgenommen wird. Zu sehr ist hier der Einzelne immer wieder an den Gedanken gebunden, online sein bedeute, in einen Ring mit Amazon und Co. zu steigen. Und das ist falsch.

Die wichtigste aller Fragen, die sich Inhaber von lokalen Firmen stellen müssen, ist die nach der Zielgruppe – sowohl bei den eigenen Produkten als auch bei der Onlinestrategie. Und dazu sind definitiv keine überteuerten Dienstleister und Portale nötig, die einem den Heiligen Gral versprechen wollen.

Wann ist das Internet eine Chance für Betriebe?

Das Internet ist genau dann eine Chance, wenn Sie sich im Klaren darüber sind, was Sie erreichen möchten. So macht es für ein Fußpflegestudio in Frankfurt/Main zum Beispiel nur wenig Sinn, sich eine Onlinestrategie anzueignen oder einzukaufen, die es bekannt in Berlin, München und Hamburg macht. Wichtiger ist die Ausrichtung auf die Region, den direkten Einzugsbereich und daran direkt angrenzende Bereiche. Das gleiche trifft ebenso auf den Spielzeugladen in Darmstadt, die Kneipe in Düsseldorf oder den Getränkemarkt in Stuttgart zu. Es würde – mit wenigen Ausnahmen – schlichtweg keinen Sinn machen, Anfragen aus 100 Kilometer entfernten Regionen zu erhalten. Genau hier bietet sich die Chance.

Es gibt für Sie nur ein Ziel – Echte Kunden

Wir können es drehen und wenden, wie wir möchten – im Endeffekt ist Ihr Ziel, etwas zu verkaufen. Noch besser: Ihr Ziel ist es, dass der Kunde bei Ihnen kauft. Sie müssen den Kunden also auf der Couch abholen und in Ihren Laden führen. Ihre Aufgabe ist es also nun, dafür zu sorgen, dass der Kunde mit möglichst geringem Aufwand genau die Informationen findet, die er braucht, um bei Ihnen einzukaufen:

  • Wo?
  • Wann?
  • Wieviel?

Muss sich der Kunde mit nur einer dieser Fragen zu lange beschäftigen, wird er womöglich doch lieber bei Amazon oder bei einem ihm bekannten lokalen Konkurrenten kaufen. Das können Sie mit einfachen Mitteln umgehen.

Wie Sie das schaffen und was noch zu beachten ist, zeige ich Ihnen im nächsten Beitrag.

Texter sind fähiger als Buchautoren – in gewisser Weise

Ob Texter oder Autor, bei den einen ist das Schreiben ein Hobby, bei den anderen ist das Schreiben ein Beruf, andere hingegen sehen als Berufung und manchmal kommt man vom einen zum anderen. Auf irgendeinem dieser Wege entstehen unzählige wundervolle Bücher, die man am liebsten alle gleichzeitig lesen möchte. Viel Schund ist freilich auch dabei. Je nachdem, was dem Buchautor so im Kopf herumging.

Es braucht nicht viel des Überlegens, bis mir eine Vielzahl an Büchern einfällt, die mich inspirierten, mich motivierten oder in ihrer Schwere und bedrückenden Art und Weise höchst destruktiv sein konnten. Es waren immer ganz speziell Gedanken ganz spezieller Menschen. Goethes „Leiden des jungen Werther“ ist da nur ein Beispiel. „Also sprach Zarathustra“ aus Schillers Feder ist ein anderes. Und doch, so genial die Gedankengänge und teils abstrusen Gedankensprünge dargelegt, verpackt und publiziert wurden, genauso eng ist wiederum auch deren Horizont. Es sind allesamt isolierte Werke zu isolierten Themen. Geschrieben wurden sie von Menschen, die sich (innerlich) isolierten oder gerne isolierter wären. Einbahnstraßen in gewisser Weise. Auch wenn mich für diesen Gedanken nun ganze Horden von Germanisten, Sprachromantikern und Lehrern sowie Studenten hassen mögen – es ist meine Ansicht.

Ein gutes Buch beschäftigt sich mit sich selbst

Diese ganzen hervorragenden Bücher mit Millionen von Lesern sind in ihrer Besonderheit zurecht unantastbar. Selbst Sinnloses lässt sich im Nachhinein so lange interpretieren, bis es einen weltverändernden Gesamtsinn offenbart.

Ein Texter muss flexibel sein anstatt isoliert

Weit hinter den Buchautoren werden Texter eingruppiert. Irgendwie sind es Autoren, aber keine richtigen.

„Texter schreiben keine Bücher, sondern irgendwelch zusammenhangslosen Texte für fremde Menschen.“

In vieler Leute Augen schreiben Texter einfach blindlings drauf los. Werbetexte verfassen, Produktbeschreibungen verfassen, Pressemitteilungen schreiben oder Blogbeiträge für Auftraggeber zusammentragen. Natürlich – das ist der Job eines Texters. Es spielt keine Rolle, ob es ein hauptberuflicher Copywriter ist oder ein Texter im Nebenjob. Sie alle setzen sich immer wieder aufs Neue mit vielfältigen Themen auseinander, versetzen sich in ihre Auftraggeber hinein und gleichzeitig in deren Zielgruppe (Kunden, Investoren, Leser, Abonnenten, …).

Ich meine, hier kommt wesentlich mehr zusammen, als einfach eine gute Schreibe, Zeit und Muße zu haben. Zu allem Überfluss müssen Texte in unseren digitalisierten Zeiten nicht mehr nur beim Leser wirken. Vor allem Suchmaschinen wollen artgerecht bedient, mit Keywords und anderen Strukturen für deren Suchparameter gefüttert werden.

Empathie und technisches Know-How

So genial Goethes Faust auch gewesen sein mag, ich bezweifle, dass es dem alten Goethe in irgendeiner Weise darum ging, seine Leser wirklich abzuholen. Es waren Spiele mit den eigenen Gedankenwelten, Experimente mit den eigenen Sprachschätzen und mit den Bildern, die beim Schreiben im Kopf umherschwirren. Genauso isoliert ist hier J. R. R. Tolkien. Freilich, „Der Herr der Ringe“ ist in seiner Handlung ein Leckerbissen, doch auch hier stellte der Autor seine persönliche Präferenz, eine Geschichte zu erzählen, weit über die Art und Weise, wie seine Leser diese lesen würden. Es waren seine Bücher und seine Gedanken. Entweder liest man sie – oder man lässt es.

Empathie - Ein zentraler Skill der TexterDer Texter für Online-Content, SEO-Texte, Marketingtexte und Pressemitteilungen hat da ganz andere Vorgaben und Ziele. Tatsächlich haben die wenigsten den Luxus, sich durchweg aussuchen zu können, über was und für wen sie schreiben. Umso wichtiger ist es hier für den Texter, sich genau vorstellen zu können, was der Auftraggeber aussagen möchte, um anzusprechen, was die Kunden des Auftraggebers hören beziehungsweise lesen möchten. Der Texter verfasst seine Werke dann am besten konform mit den Vorgaben für die größten Suchmaschinenanbieter wie Google und Bing oder bisweilen Yahoo. Um das zu tun, recherchiert er noch in Themen in fast epischer Breite, um alle diese Voraussetzungen zu erfüllen. Suchmaschinenoptimierung, Suchtrends und Unique-Content sind da nur einige alltägliche Begriffe.

Sind alle Eckdaten beisammen, so auch die benötigten Keywords und die erforderliche Keyworddichte, die anzusprechende Zielgruppe und alle Projektdaten selbst, beginnt die eigentlich Odyssee des Texters. Gedanklich muss er alle Szenarien jedes einzelnen Satzes durchspielen. Es ist klar, das technikaffine Jugendliche anders angesprochen werden, als tierverliebte Mittdreißiger, oder Rentner, die ihr thematisches Heil im Schrebergarten suchen. Da schustert und kreiert der Texter Formulierungen, die in Struktur und Inhalt genau die Zielpersonen treffen. Einzelne Begriffe können da den Ausschlag von der richtigen zur komplett falschen Zielgruppe geben. Empathie ist also eine zentrale Eigenschaft, die ein hervorragender Texter mitbringen muss – nachdem er die technischen Basics verinnerlicht hat.

Hellseherische Fähigkeiten können dem Texter von Vorteil sein

Hin und wieder kommt es vor, dass man den Auftrag bekommt, über ein in ein oder zwei Jahren erscheinendes Produkt zu schreiben. Produktbeschreibung, Texte für den bald zu launchenden Onlineshop, Pressemitteilungen und Texte für Broschüren werden angefordert. In einigen Fällen sind die Produkte so neu und innovativ, dass keinerlei Vorkenntnisse dazu bestehen und auch keine Vergleichswerte. Vor allem fehlen sowohl dem Texter als auch häufig den Auftraggebern Erfahrungswerte zur tatsächlichen Zielgruppe. Hier beginnt der Texter in einem Brainstorming mit den Versuchen festzustellen, wer tatsächlich angesprochen werden soll.

Autoren schreiben Bücher und Texter schreiben Texte

„Schuster, bleib bei deinen Leisten“, hätte meine Großmutter nun gesagt. Der Buchautor tut, was er tut, der Texter das Seinige. Jeder hat seine Nische. Und gute Bücher lese ich trotzdem gern. Denn eines weiß auch ich nach vielen Auftragstexten, Suchmaschinenoptimierungen und Produktbeschreibungen sowie Ghostwriteraufträgen für diverse Blogs ganz genau: Meine Gedanken über 600 Seiten in eine zusammenhängende Handlung zu stecken, das würde ich niemals schaffen.

Kurzum: ob Buchautor oder Copywriter: frohes Schreiben!