Kurzmitteilungen

Nullnummer: Outlook für Android

Wir alle kennen es. Die meisten von uns schon seit Anbeginn ihres digitalen Daseins: MS Outlook. Eine bekannte PC-Anwendung, auf die man zum Teil inständig auch im Android-Lager gewartet hat – quasi in der Hoffnung, zwischen den unausgegorenen E-Mail-Apps ein Angebot vorzufinden, das endlich einmal professionell und stabil ist. Leider sieht die Wahrheit anders aus. 

Finale (Beta-)Version

Zugegeben, das Design sowie die Menüstruktur sprechen ganz klar für Microsoft Outlook. Die App unterstützt sämtliche Anbieter wie Google Mail, AOL, Yahoo und Co. Die Einrichtung erfolgt in der Regel automatisch, ohne Serverdaten eingeben zu müssen. Benutzerkennung und Passwort genügen. Selbst im Westen wenig verbreitete Provider wie Yandex und mail.ru werden automatisch im Hintergrund eingerichtet. Sogar bei E-Mail-Adressen zu eigenen Domains werden  IMAP- und POP3-Postfächer und natürlich auch SMTP ohne Frickelei an Ports und Protokollen automatisch ergänzt. So zum Beispiel bei E-Mail-Konten bei Provider One.com. Somit macht Outlook beim Installieren und Einrichten durchaus einen positiven Eindruck und Lust auf mehr E-Mails. 

Outlook im PlayStore

Massive Probleme lassen allerdings nicht lange auf sich warten. Das Versenden von Mails als direkte Antwort auf empfangene Nachrichten ist immer mit Hoffen und Bangen verbunden. „Geht die Mail raus?“ Dieses Vorhaben gestaltet Outlook spätestens mit dem ersten Anhang als Glücksspiel. Wer nun denkt, „naja, dann schicke ich sie nochmal“, der wird auch hier sein wirklich blaues Wunder erleben. 

Die Mail mit dem Anhang hängt im Postausgang fest, angezeigt wird dort konsequent aber nur die Nachricht, auf die man antworten wollte. An seinen Text kommt man jedenfalls nicht mehr. Nervig!

Hinzu kommt die automatische Verhackstückung von Kalender und Kontakten.

Natürlich kann man die entsprechenden Berechtigungen verweigern, Kalender vom Sync ausschließen. Aber hier wird für die, die Mails schreiben wollen, quasi unendlich viel Platz verschwendet, der effektiver verwendet werden könnte. Denn jedes Smartphone bringt eine wesentlich bessere und flexiblere Kontaktverwaltung mit und auch leistungsfähigere Kalenderlösungen. Vor allem der Kalender in Outlook ist eine herbe Enttäuschung und lässt von seinem Umfang her nicht darauf schließen, dass es sich um die mobile Lösung des etablierten MS Outlook handeln soll. Eine anständige Monats oder eine brauchbare Wochenübersicht sucht man auf jeden Fall vergeblich. 
Der Part Kontakte erinnert allenfalls an eine plumpe Liste gespeicherter Kontakte. Mehrwert? Fail. Aber es sieht hübsch aus. 

Microsoft bietet hier eine App zu seinem Klassenprimus Outlook an, der eigentlich einem Armutszeugnis gleichkommt. Hübsche Optik, viele Versprechen – und trotzdem kein Konzept. 

Meines Erachtens, genügend Gründe, hier weiter nach Alternativen zu suchen. Und weil ich Outlook so toll finde, hier noch der PlayStore-Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.office.outlook

Welche E-Mail-Apps benutzt ihr? Und was zeichnet eure Favoriten aus? 

Hinweis: Letztmalig getestet auf einem Sony Xperia ™ XZ, Android 7.1.1 Stock ROM, direkt nach Werksreset. 

Blausteinkriege 3 – Tage Beruns gezählt?

Die Blausteinkriege gehen in die dritte Runde – jetzt vorbestellen!

Die Fantasytrilogie des Autorenduos T. S. Orgel geht im Oktober in die dritte Runde. Mit „Der verborgene Turm“ wird Teil 3 der Blausteinkriege erscheinen und die Reihe komplettieren, nachdem sie mit „Das Erbe von Berun“ 2015 erfolgreich startete und 2016 vom „Sturm aus dem Süden“ vorerst auf die Spitze getrieben wurde.

Ich bin sehr gespannt auf Teil 3 der Blausteinkriege – vorbestellen lohnt sich! Am besten noch heute erledigen.

Blausteinkriege 3 - Der verbogene Turm
Die Kolnorer rücken aus, das Kaiserreich Berun zu erobern. Sind die Tage Beruns gezählt? Das Finale der Trilogie! Der dritte Teil erscheint am 9. Oktober 2017 bei Random House (Heyne)

„Der verborgene Turm“: bei Amazon vorbestellen und am 9. Oktober 2017 lesen!

Blausteinreihe

Du kennst die ersten beide Teile noch gar nicht? Dann wird es aber Zeit. Unten habe ich dir die Links zur jeweiligen Amazonseite eingestellt.

Die Blausteinkriege 1 Die Blausteinkriege 2
Blausteinkriege 1 - Das Erbe von Berun Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden
Das Erbe von Berun Sturm aus dem Süden

T. S . Orgel – Facettenreiches Repertoire

Das Autorenduo T. S. Orgel (Tom und Stephan Orgel) sind nicht nur als reines Fantasyteam erfolgreich. Steampunk und andere Genres haben sie ebenfalls bereits erfolgreich bedient. Am besten sollten die beiden gut im Auge behalten werden.

Geheimtipp: Das Audible-Hörbuch zu „Steamtown“ hat es mir angetan und ist eine gute Audiolektüre für nervige Autofahrten mit Stau und anderen Hindernissen.

Was es alles von ihnen gibt, fasst uns Amazon vollständig zusammen. Hier der entsprechende Link zur Autorenseite bei Amazon: T. S. Orgel auf Amazon finden.

Kontakt mit T. S. Orgel aufnehmen

Ich werde hier natürlich keinen Dauerstream über Neuerungen zu allen Veröffentlichungen von T. S. Orgel auf mich nehmen. Das können die beiden bestimmt selbst sehr gut. Daher mal zwei Kontaktkanäle, die funktionieren sollten:

T. S. Orgel bei Twitter: @ts_orgel und bei Facebook (TS-Orgel). Die Website der beiden Autorenwebsite ist unter www.ts-orgel.de erreichbar.

So, das war es fürs Erste mit dieser Kurzmitteilung.

Viel Spaß und einen schönen Tag.

Sebastian

PS: Was ich sonst noch über Bücher notiert habe, ist immer hier zu finden: Kategorie „Bücher“

Почему русский? Weshalb ich Russisch lerne?

Es scheint ein Vorhaben zu sein, das viele Menschen immer wieder negativ auffassen. In den kommenden Tagen werde ich euch gerne erzählen, weshalb ich mit dem autodidaktischen Erlernen der russischen Sprache begonnen und was ich in der relativen kurzen Zeit über Russen gelernt habe.

Mein Plan ist es, auch ein paar Russen zu Wort zu bitten. Denn Deutsch lernen sie überaus gerne – und das auch ohne die landläufigen Vorurteile zu erfüllen, dass sie dass nur tun, um nach Deutschland auszuwandern.

Bis die Tage. До скорого.

Sebastian Klaus

Doktor, Ingenieur, Betriebswirt – wozu? 

In Deutschland ist man so stolz auf seine akademischen Grade und Titel, wie sonst kaum irgendwo. Da werden Doktoren, Betriebswirte, Ingenieure und Diplom-Wasweißich präsentiert und notiert, dass es nur kracht. Klar, ein Dr. Dr. rer. nat. Dipl.-Ing. MBA Müller sieht natürlich viel wichtiger und gebildeter aus, als Richard Müller aus Wanne-Eickel. Aber steckt auch etwas dahinter?

Oft ganz viel heiße Luft

Mit Sicherheit haben diese Leute lange studiert und ganz gewiss haben sie von ihrem Thema viel Ahnung. Da werden ja auch Dissertationen verfasst oder eine Masterthesis zu megacoolen Themen. Zum Beispiel darüber, ob man Friedhöfe in Berlin einstampfen und Wohngebiete daraus machen soll. Für solche Überlegungen braucht es einiges Denkvermögen – zumindest aber Kreativität. Ein Normalo käme jedenfalls niemals auf die Idee, sich über so etwas Gedanken zu machen.

Bei allem Respekt für solcherlei Titel und Grade und zusätzliche h.c.-Grade sei dennoch folgende Frage gestattet: Was zum Teufel sorgt dafür, liebe Highestprofessionals, dass Sie mit dem ersten Dr. oder Dipl.-Ing. jegliche Fähigkeiten zum Bewältigen alltagsüblicher Situationen verlieren. Auf der Vermisstenliste stehen zum Beispiel:

  • Apps herunterladen
  • lesen, was man unterschreiben soll, bevor den Stift zückt
  • auf normale Art und Weise kommunizieren (Höflichkeitsformen, Respekt, … )
  • Akzeptieren, dass Vereinbarungen und Verträge für beide Seiten gültig sind …
  • usw. usf.

Ja, natürlich! Es gibt auch hier genetische Ausnahmeerscheinungen, die sich hervorragend in eine Welt einbringen, die von Sozialverhalten lebt und sich vom Miteinander nährt. Augenscheinlich muss es sich dabei allerdings leider um bedauernswerte Einzelfälle handeln.

Mit dabei: mitmachblog.wordpress.com

Mal was anderes: mit dabei, beim Mitmachblog

Mitmachblog - viele Blogger haben hier viele Gedanken zum gleichen Thema.
Mitmachblog – viele Blogger haben hier viele Gedanken zum gleichen Thema.

Auch ich probiere gerne neue Dinge aus – für mich neu: In einer Art Blog-WG parallel über bestimmte Themen bloggen. Das wird sicherlich ein großer Spaß – und sorgt zudem dazu, dass man sich (zwangsweise) immer wieder an neue Themen herantraut und sich vielseitig beschäftigt. Ich freue mich darauf.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Sebastian Klaus

Buchtipp: Russischer Winter mit Vladimir Sorokin

Russischer Winter mit Vladimir Sorokin

Eine wahnwitzige und erheiternde Irrfahrt mit Gefühl und Pathos.

Vladimir Sorokin - Der Schneesturm bei Amazon.de kaufen
Vladimir Sorokin – Der Schneesturm bei Amazon

Aktuell lese ich Der Schneesturm (von Vladimir Sorokin). Warum ich das erzähle? Heute war es draußen um die dreißig Grad warm, sonnig, trocken. Das Gemüt ist mir beinahe vor Freude aus dem Hemdkragen gehüpft. Und in Sorokins Schneesturm? Da geht es anders zu – so anders, dass es gleich doppelt lesenswert wird.

Ob ganz individuelle Tragödien, drohende Gefahren für die ganze Menschheit oder einfach nur Sex – Sorokin verpackt erneut alle Auswüchse menschlichen Tuns so herrlich erfrischend und direkt, dass einen die plötzlichen Sprünge zwischen poetisch anmutender russischer Erzählkunst und vulgärem Aufbegehren fast zu erschlagen vermögen. Der Spießrutenlauf der Hauptcharaktere geht nahtlos in einen Spießrutenlauf der eigenen Wahrnehmung und dem Empfinden zum Geschehen über.

Im Schneesturm verloren?

Ich werde an dieser Stelle nicht spoilern. Das tut man nicht. Dieser Roman des russischen Autors Vladimir Sorokin spielt in der Zukunft – allerdings nur wenige Jahrzehnte nach dem heutigen Tag. Der Autor führt den Leser (wie auch in seinem Buch Tag des Opritschniks) in ein Russland, das geprägt ist von Gegensätzen, von Einsamkeit und staatlichem Einfluss – aber auch von absolut absurden, aber höchst interessanten Vorstellungen zu Möglichkeiten künftiger Zeiten. Intensive Beschreibungen zu Mutter Natur, einiges an russischem Pathos und die Ungeniertheit, mit der Sorokin die Gefühle und Gedanken seiner Protagonisten vorstellt, vermittelt und dem Leser teils laut schreiend einprügelt, tun ihr übriges. Eine ganz klare Leseempfehlung, fernab der gängigen Mainstreamlektüren. Lesen lohnt sich auf jeden Fall!

Auch lesenswert:

Der Tag des Opritschniks

Der Tag des Opritschniks von Vladimir Sorokin bei Amazon
Der Tag des Opritschniks von Vladimir Sorokin bei Amazon

Sorokins Urteil über sein Russland ist eindeutig: „Russlands Gegenwart ist nur noch mit den Mitteln der Satire zu beschreiben.“

Genau daraus macht der russische Schriftsteller in diesem Roman keinerlei Hehl. Im Gegenteil. Einfach lesenswert!

Mit Evernote jede Idee im Griff

Gedanken, Ideen & Einfälle im Griff, dank Evernote

Mehr Produktivität: Evernote im Alltag
Das Evernote-Logo

Meine Gedanken strukturiere ich am liebsten mit der Produktivitäts-App Evernote. Das gilt nicht nur für Notizen und Recherchen für Blogbeiträge und Texte für fremde Websites. Viele Dinge des Alltags manage ich über den amerikanischen Notizendienst – und zahle sogar gerne Geld für Evernote-Premium. Von den Funktionen und der Zuverlässigkeit des OneNote-Konkurrenten bin ich absolut begeistert und absolut überzeugt. Durch die Integration anderer Dienste, Apps und Programme, lassen einem die Amerikaner kaum Anwendungsbereiche, die nicht über ihr Angebot nahezu perfekt bewältigt werden können.

Kostenlos ja – aber: Geiz ist nicht geil!

Unzählige Apps im Google Playstore für Android, im Apple Appstore oder anderswo versprechen Möglichkeiten und Lösungen zu allen erdenklichen Problemen des Alltag. „Produktivität steigern“, „Fehler vermeiden“ oder „den Überblick bewahren“ – das sind nur einige Keywords, mit denen die Anbieter versuchen die Gunst der Nutzer zu gewinnen. Tatsächlich offenbaren viele kostenlose Apps erhebliche Schwächen, teils diletantischen Ausmaßes. Natürlich ist auch Evernote nicht perfekt – jedoch wird hier, nach meinem Empfinden, aktiv gearbeitet. Neue Funktionen werden regelmäßig integriert, bestehende verbessert. Vor allem Dinge wie das Notizen per E-Mail senden oder die Möglichkeit, Briefe mit dem Handy scannen zu können, heben den grünen Elefanten weit über das Niveau einer halbseidenen Notizenapp. Dazu aber später mehr.

Und nein, niemand bezahlt mich dafür, diesen Artikel zu schreiben.

Viele Grüße

Sebastian Klaus

Schreibwerkstatt online

Wie bereits aufgefallen ist, wurden heute keine Blogbeiträge veröffentlicht. Das tut mir leid.

Tatsächlich ist einiges in Arbeit, heute muss ich jedoch meiner Schreibwerkstatt Vorrang einräumen. Ich habe meine Website SKCommDE heute relauncht. Es wurden viele Änderungen und strukturelle Erleicherterungen implementiert. Ich hoffe, dass das Ergebnis überzeugt. Parallel standen auch noch weitere Arbeiten für medizinische Fußpflege in Hohenstein auf dem Programm. Auch dort wird es in den kommenden Wochen noch viel Neues zu texten geben.

Die ausgelassenen Blogbeiträge werden selbstverständlich noch nachgeholt. Wahrscheinlich im Laufe der Woche, spätestens zum nächsten geplanten Samstags-Rollout.

Vielen Dank für das Verständnis.

Sebastian Klaus

Buchtipps und Links zu Amazon

Buchtipps und Links zu Amazon

 

Amazon

Liebe Besucher,

auf der rechten Seite habe ich einen Hinweis zu den Buchtipps angepinnt, bezüglich Amazon. Beachtet bitte, dass die Links zu den Büchern und anderen Medien unter Linktipps & Bücher gelegentlich zu Amazon.de führen. Für Käufe über diese Links erhalte ich eine kleine Provision seitens Amazon.de. Beachtet bitte außerdem, dort gelten ausschließlich die AGB und Datenschutzbestimmungen von Amazon. Für Inhalte und Verweise der Amazon-Webseiten bin ich nicht verantwortlich.

Gleiches gilt für den Inhalt der Rezensionen, die auf Amazon-Produktseiten zum jeweiligen Artikel dargestellt werden.

Ist Amazon böse?

Kein schlechtes Gewissen wegen Amazon

Um eines vorweg zu nehmen: Nein, es ist mir nicht egal, ob und inwiefern der lokale, stationäre Buchhandel unter der Übermacht Amazons zu leiden hat. Gleichzeitig ist es meiner Meinung nach jedoch so, dass Nicht Amazon das Problem ist, sondern mehr die Tatsache, dass sich der stationäre Buchhandel zu lange auf seinem Status ausgeruht und die Digitalisierung komplett verschwitzt hat. Das ist kein Problem, das Amazon oder die Onlinecommunity geschaffen hat.

Ähnliches schreibe ich sogar den Arbeitsbedingungen bei Amazon zu. Solange Arbeitsagenturen Zeitarbeitsfirmen anstatt richtige Arbeitsplätze vermitteln, geben ebendiese Amazon recht.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Sebastian Klaus

Buchhandel: Killer des Fortschritts

Buchhandel: Killer des Fortschritts

Als Mann zwischen den Stühlen kenne ich beide Seiten der Medaille – die Verlage und den Buchhandel. Gern und energisch wird auf Verlage geschimpft, sie würden die Digitalisierung vollends „verpennen“. Das ist nur die halbe Wahrheit.

Ein weiterer erfolgreicher Artikel, den ich auf Pagewizz veröffentlicht habe. Hier geht’s zum Artikel: Buchhandel: Killer des Fortschritts – Mittendrin in Aboservice & Digitalisierung